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P A D E R B O R N

 

 

 

 


 

Sanierungskonzept der technischen Gebäudeausrüstung — Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn

Bauherr: Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn
Nutzungsplanung: Congena, München
Projektabschluss: Februar 2004

Im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung der Gebäude des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn, Domplatz 3 und 11, war zunächst der Bestand zu begutachten und zu bewerten. Der Schwerpunkt lag dabei auf der vorhandenen Gebäudetechnik. Im Hinblick auf die ebenfalls durchzuführende, vergleichende Untersuchung zukünftiger Wärmeversorgungskonzepte war aber auch eine Bewertung der Bausubstanz, vor allem bezüglich des Wärmeschutzes, notwendig.

Die derzeitige energetische Situation wurde sowohl durch Auswertung der Energieverbrauchsabrechnungen der letzten Jahre, als auch rechnerisch nach den Regeln der Energieeinsparverordnung (EnEV) ermittelt. Nach deren Verfahren wurden auch die möglichen Einsparpotenziale einzelner Maßnahmen zur Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes überprüft. Anschließend wurde eine Auswahl von sechs Wärmeversorgungskonzepten untersucht und vergleichend bewertet. Als Bewertungskriterien wurden - End- und Primärenergiebedarf, - CO2-Emissionen, - Investitions- und Betriebskosten herangezogen. Zusätzlich wurde die Sensitivität der betrachteten Versorgungskonzepte für zukünftige Energiepreisschwankungen untersucht.

Die energetische Bewertung der Versorgungskonzepte erfolgte nach EnEV bzw. DIN 4701 T10. Ergänzend wurden dynamische Gebäudesimulationen durchgeführt. Die monetäre Bewertung erfolgte nach der Annuitätenmethode der VDI-Richtlinie 2067. Für einen besonders belasteten Büroraum wurde das sommerliche Temperaturverhalten und die Auswirkungen unterschiedlicher Maßnahmen zu dessen Verbesserung mittels dynamischer Gebäudesimulation untersucht.